Was uns 2024 erwarten wird

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Wir sind ja so gespannt auf das Neue Jahr. Was es alles so bringen wird.

Um einen Vorausblick zu erhaschen, sind wir nach Gomaringen. Warum

Gomaringen? Gute Frage. Die haben sich die Tauben auf dem

höchsten Hochhaus von Gomaringen wohl auch gestellt. Warum ausgerechnet Gomaringen?

Ein Ort, in dem vor den Menschen gewarnt wird.

Und wo in Schaufenstern Narren herumstehen. (Oder auch durch die Straßen ziehen)

Womöglich sogar in den Bäumen hängen.

Wenn dann noch eine schwarze Katze von links nach rechts quert und

närrische Zipfelmützen

vor dem Schloss auftauchen,

dann gilt auch 2024 die oberste Regel: Bloß den Humor nicht verlieren.

Oder die eigenen Zipfelmützen aufziehen und ganz

schnell im Wald verschwinden.

Doch Vorsicht: Das Jahr ist noch jung und frisch – Ausrutscher werden auch 2024 möglich sein.

Vorsicht ist auch hier oberstes Gebot: Bloß nicht hineinfallen, denn so mancher Tümpel könnte tiefe Abgründe bergen. Würden wir trotzdem

hineinplumpsen, bloß nicht um Hilfe rufen. Ruhe bewahren ist eh immer oberstes Gebot. Auch 2024.

Sollten dann im Neuen Jahr aber die Bäume beginnen, über dich zu lachen,

dann nichts wie weg aus dem Gomaringer Wald. Findest du ein Pferd, dann hopp im Galopp, hast du keins –

probier’s mit Humor.

Und reite ohne Pferd. Aber bloß die Wege nicht verlassen.

Sollte dir vor dem Erreichen denes Zieles, die Energie ausgehen,

dann richte den Blick nach vorne und

sauge so viel wie möglich Energie aus der Luft. Doch nochmal Vorsicht:

Du wirst beobachtet. Auch 2024. Wenn du denkst, da pfeif ich drauf –

probier’s mal mit krähen. Du

wirst schnell erkennen, dass du andere inspirieren

kannst, wenn es manchmal auch zu nicht viel mehr reicht,

als einem heiseren Krächzen. Bevor du schließlich wieder heimwärts strebst, denk dran:

„Wie des Grases Blumen, sind Menschen.“ Oder vergiss den Spruch ganz schnell wieder. Denn: Auch 2024 wird der Mensch dem Menschen ein Wolf sein – wie schon Thomas Hobbes einst betonte.

Um jedoch 2024 nicht im tiefsten Frust zu versinken: „Lach dem Schicksal ins Gesicht, sonst ist im Schacht in Bälde Schicht“, wie mein Opa als Bergmann stets zu sagen pflegte.

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