Tierisch-Fantastisches rund ums Neckartal

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Vor wenigen Tagen begaben wir uns in ein bis dahin unbekanntes Terrain – das Neckartal. Wir wollten endlich mal wieder zu einer

Haben uns aber nicht nur im Monat, sondern auch im Jahr vertan.

Was richtig Buntes hatte ich Bine versprochen, aber zunächst trafen wir

am Beutwangsee auf eine nackte Schönheit. Scham- und armlos. Aber dafür von Bäumen umgeben.

Außerdem empfingen uns sehr matschige Wege.

In ein paar Meter Entfernung sahen wir Tiere, die den Matsch – anders als wir – sichtlich genossen.

Und sie waren nicht allein. Eine schweinische Horde sulte sich auf dem Gelände.

Wenige Meter weiter entdeckten wir diesen eigentlich winzigen Bach – „hier hat der Biber gewirkt“, sagte ein Wanderer.

Er schenkte uns einen veganen Kronleuchter – auf dass uns öfter ein Licht aufgeht, sagte er.

Wir wussten nicht so recht, was wir davon halten sollen, trafen alsbald auf dieses Schild. Und erfuhren somit zumindest, was wir hier alles nicht durften.

Immer wieder begegneten uns auch diese Schilder. Zum Aufblasen von Schlauchbooten?

Als wir dann noch die unglaubliche Vielzahl an Schmarotzern in den Bäumen sahen und dazu noch diese vielsagenden Zeichen

erblickten, in Verbindung mit diesen

hier, verließen wir fluchtartig das Gelände. (Keine Ahnung, warum wir bei den jeweiligen Wedeln automatisch an Fuchsschwänze von Mantafahrern dachten.)

Wir begaben uns wenige Kilometer entfernt auf die Suche nach den „tanzenden Bäumen“. Zunächst konnten wir uns darunter nichts vorstellen, doch dann

sahen wir dieses Ballett der Obstbäume. Hübsch, oder?

In der Ferne erblickten wir kurz darauf den Albtrauf – vom Jusi bis über die Teck hinaus. Wow.

„Schau nur“, rief Bine begeistert.

Kurz darauf senkte sich die Sonne bereits dem Horizont entgegen, das Licht färbte sich goldgelb ein, während in der anderen Richtung der Himmel fast schwarz erschien.

Unsere Schatten wurden immer länger,

die Blicke in Richtung Sonnenuntergang immer fantastischer.

Da verneigte sich sogar diese verwelkte Sonnenblume. „Chapeau“, sagte sie.

Trotz des Lobes verschwand die Sonne langsam hinterm Horizont –

wo es bekanntlich weitergeht. Doch auch die Krähen sahen ihre Zeit gekommen.

„Feierabend“, krähte der Chef. „Schlafenszeit.“ Und so fuhren auch wir heim. Wurde Zeit. Doch wir kommen wieder. Versprochen.

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