Ein Zeichen der Hoffnung wollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag, 3. Oktober 2026, in der Reutlinger Wilhelmstraße setzen.
Die rund 200 Menschen waren dabei Teil einer bundesweite Aktion,
symbolisch sollte die Kette zwischen dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe und der Bundesregierung in Berlin geschlossen werden.
Die Forderung dahinter: stärkerer Umwelt- und Klimaschutz sowie eine gerechtere Politik unter dem Slogan „Es brennt“.
Falsches Signal – Hier nicht stehenbleiben. Doch, genau hier.
Von der Marienkirche bis zum Albtorplatz reichte die Kette.
Mit Regenschirm.
Wofür? Für Gerechtigkeit und Klima. „Die Aktion soll auf die Ursachen von Hitzetoten, Fluten und Klimaschutz hinweisen“, hieß es in der Tagesschau.
In 112 Städten gingen Menschen dafür auf die Straße, insgesamt seien geschätzte 21 Kilometer zusammengekommen. In Reutlingen waren es rund 280 Meter (laut Google-Maps), mit handgezählten 200 Menschen. Gesungen wurde dann auch noch. „Steht auf, reicht euch jetzt die Hand, denn es brennt jetzt auch in unserem Land.“
Erneut symbolisch wurde dann noch gelöscht.
Denn: 2026 jährt sich ja auch noch der Reutlinger Stadtbrand, der 1726 vier Fünftel der Stadt zerstörte.
1,5 Stunden später demonstrierten auf dem Marktplatz laut GEA rund 300 Menschen der Initiative „Baden-Württemberg steht auf“ mit vielen Deutschland-Fahnen. Und dem Slogan „Ich mach da nicht mit“. Wir machten da nicht mit. Sondern gingen in die Kunstausstellung im Spendhaus – Green Fence. Über das KZ Sobibor. Ein Bericht darüber emnächst auf dieser Homepage.