Urlaub im Elsass – Logieren in einer Puppenstube und herrliche Landschaft genießen

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Endlich Urlaub. Zwei Wochen Elsass. Wir haben eine Ferienwohnung in Riquewihr.

Ein Ort, wie gemalt.

Ein bisschen wie eine Puppenstube.

Natürlich touristisch völlig überlaufen, mit vielen Touri-Läden.

Aber einem besonderen Rathaus, nicht wie die meisten anderen Häuser aus dem 15. oder 16. Jahrhundert, dafür mit integrierter Zufahrt in die Hauptgasse des Orts.

Interessante Dachformationen.

Und wirklich sehr schöne Häuser.

Bunt ist die Farbe, die überwiegt.

An die Reutlinger engste Gasse der Welt kommt man hier nicht ran.

Dafür gibt’s in Riquewihr viel mehr Weinberge.

Und viel mehr enge Gassen.

Und nur drei bis vier Zugänge zur Altstadt.

Doch wir sind natürlich auch zum Wandern hier. Denn Wald gibt’s auch.

Da kann man nette Bekanntschaften knüpfen. Mit einem französischen Lumpi etwa.

Wer wollte da widerstehen? Stöckchen-werfen war Pflicht.

Aber wir bekamen auch herrliche Ausblicke präsentiert.

Auf der anderen Bergseite waren wir wieder in fester Hand der Weinberge.

Die Weinlese hatte gerade begonnen.

Und Burgen gibt’s auch einige zu sehen.

Riquewihr liegt nicht direkt im Rheintal, eher etwas daneben.

Herrlich.

Ribeauvillé ist nicht weit entfernt, deutlich größer als Riquewihr, liegt unterhalb von drei Burgen.

Der Zweitname von Ribeauvillé lautet Rappschwihr. Natürlich auch mit herrlichen Häusern und Gassen.

Wir hatten Glück – der Pfifferdaj, ein Riesenfest, hatten wir knapp verpasst. Millionen Autos würden da die Stadt belagern, hatte uns ein Mann im Supermarkt erzählt.

Interessant, fanden wir das hier: 135 Euro Kackstrafe. Recht so.

Wir gingen in die Kirche, nicht um zu beichten. Wir

trafen auf eine ungewöhnliche Kunstausstellung.

Mit vielen Werken, in der ganzen Kirche verteilt.

Interessant.

Inspirierend.

Das war nicht in der Kirche. Sondern unterhalb

vom Metzgerturm. Der seltsamerweise verkauft war.

Wir fragten den Flötenspieler, warum. Er sagte nichts.

Ein paar Meter weiter in der Fußgängerzone trafen wir auf „Fröhliche Eintagsfliegen“, offensichtlich eine Trinkstube.

Hier noch eine.

Noch ein paar Meter weiter gab’s Kougelhopfs und Brédala, also schwäbische Bredla auf elsässisch.

Aus dieser Position sind von der Innenstadt die drei Burgen zu sehen.

Nächster Tag, nächster Ausflug, dieses Mal in den Wilden Westen. Zu Fuß.

Dieser schläfrige Geselle wollte uns nicht transportieren.

Dabei ging’s steil den Berg rauf.

Auch hier war die Weinlese mit Maschinenkraft in vollem Gang.

Unser Ziel war dieser Ort, in direkter Nachbarschaft von Riquewihr.

Auch hier eine schöne Gasse.

Aber zwischendrin auch etwas morbid.

Trotzdem ein typischer Weinort.

Aus der Entfernung auch sehr hübsch.

Die Sonne war schon am Sinken.

Wir produzierten auf dem Rückweg Kunst im Weinberg

Und trafen auch auf ebensolche. Der Titel: „Träumen von einer anderen Welt.“

Zurück in Riquewihr: Das ist übrigens unsere Park-Wohnstraße, wir logieren direkt in der alten Stadtmauer.

Und selbst in der Dämmerung ist der Ort sehr schön. Und sehr bunt.

Und nachts sogar angestrahlt. Wir haben noch ein paar Tage hier. Und wir werden weiter berichten.

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