Tübinger Impressionen an einem schönen Sommertag

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Schönes Wetter, keine Aufträge. Was tun? Zugfahren. Wenn einer fährt. Also ein Zug.

Es fuhr einer, nach Tübingen.

Ihr wisst schon: Uhland und so. (Was hält der da bloß in der Hand? Das kann doch kein Handy sein? Oder?)

Am Neckar versuchte tatsächlich einer zu angeln.

Ach, wie herrlich die Ansicht der Häuser von der Neckarinsel doch immer wieder ist.

Wie sich die Häuserfronten im Wasser spiegeln.

Ein HIngucker sind immer die Stocherkähne.

Vor allem, wenn ein Sonnenschirm sich so spiegelt. Mit Taube als blindem Passagier auf dem Kahn. Toll.

Doch auf der Insel war jemand auf mich aufmerksam geworden.

Mindestens so schön wie die Ente: die Bepflanzung der Neckarbrücke und der Laternen.

Auffällig in der Altstadt: viele nackte Frauen. Na sowas.

Vielleicht kurz vorm Marktplatz noch eine Sonnenbrille kaufen, damit man meine abschweifenden Augen nicht erkennt?

Denn: Schon wieder so a Nackede. Hier direkt am Rathaus.

Und noch mehr am Brunnen vorm Amtssitz von Boris Palmer. Also echt …

Aber eigentlich war ich ja wegen dem Markt nach Tübingen gekommen.

Oder wegen des Marktes? Wie auch immer.

So viel war da eh nicht mit Markt. Wenige Stände. Da rückte dieses Schild ins Blickfeld???

Und die Lampions in der Marktgasse. Hübsch.

Wenn man rechts unten nicht so genau hinguckt.

Huch, werisndas?

Vor dem Stadtmuseum reizt diese Miniaturstadtnachbilung.

Oder ein Blick durch das Zeitungsrohr – als Journalist immer lohnenswert. Hier eher weniger.

Der Brunnen am Holzmarkt. Wie die Figur oben heißt? Hm. Ich guck mal. Vorname: Kein. Nachname: Trinkwasser.

Dann zog es mich ins Anatomische Institut zu der Ausstellung „Entgrenzte Anatomie“ (Text und Fotos dazu hier auf der Homepage).

Gruselig. Aber wichtig. Auf dass so was nie, nie wieder geschehen kann. (Hier der Vorlesungssaal des Anatomischen Instituts.)

Beim Rückweg schien alles verändert, die Häuser standen Kopf.

Und die Platanen auf der Neckarinsel sind zwar schön, aber auch ziemlich marode.

Über diese Brücke musste ich gehen. Es war bestimmt die siebente.

Zurück am Bahnhof. Dort war noch ein wenig Warten angesagt, ich tat das, was ich immer tue, beim Warten. Zeitunglesen. Viele, viele Menschen eilten vorbei. Aber klar war: Tübingen ist immer eine Reise wert.

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