Am 8. März ist Landtagswahl – Wir haben eine tierische Umfrage gestartet

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In Kürze ist Wahl in Baden-Württemberg, wisst Ihr schon, was oder wen Ihr wählt?

Klar, den nicht. Also wir nicht. Geht auch gar nicht, Mensch, Ist doch Landtagswahl. Um zu erfahren, wen und

was andere favorisieren, haben wir eine kleine Umfrage gestartet. „Was würden Sie am 8. März wählen“, fragten wir zum Beispiel die hier.

Zuerst kam nichts. Wir haben es hiermit probiert. Das Ergebnis war verblüffend.

Offensichtich handelte es sich um ver(w)irrte Pfullinger Schafe. Wir gingen weiter.

„Was wählt ihr da oben am 8. März?“ „Die Grünen gehören alle auf den Grill“, krähten sie.

Klarer Fall, Söders schwarze Grünen-Bashing-Abteilung

war unterwegs.

Wir haben es anders versucht. „Glauben Sie an eine neue politische Eiszeit im Land?“

„Ich glaube vor allem an Ostern“, sagte der Mümmelmann und versteckte schon mal die ersten Eier.

„Aber ich hoffe, dass alles weiter in geordneten Bahnen verläuft – trotz menschlicher Kälte.“

Soso. Wir näherten uns diesen Rindviechern.

„Glauben Sie, dass die AfD die 25 Prozentmarke übertrifft?“ Drohend blickte uns das Rind an.

Und sein Kumpel rülpste aus tiefster Seele.

„Ist es schon so weit“, fragte das Trio. „Dann wandern wir aus, aber sofort.“

„Halt, wo wollt Ihr denn hin, das Ziel ist doch .. Dings … und Eure Weide ist doch hier“, riefen wir – und machten uns davon.

Mittlerweile war uns schon ganz wirr im Kopf.

Ich fühlte mich wie Dick und Doof, in einer Person.

Steht uns denn ein gigantischer Sturm bevor, der alles hinwegfegt?

Gibt’s denn gar keinen Lichtblick?

Endlich mal wieder Sonnenstrahlen, mal wieder gute Stimmung?

Wir vermissen ihn so, den hoffnungsvollen Sonnenaufgang. Ohne miese Laune. Und ohne die von Rechtsaußen.

Wir fragten einen letzten potenziellen Wähler – „was halten Sie von den momentanen Wahlprognosen?“

Grunzend drehte sich das wilde Schwein um und blickte vielsagend zu dem Mülleimer.

Dabei kehrte uns das Tier seinen imposanten Popo zu.

„Ich wähle links“, zeigte es mit dem Schwänzchen eindeutig an.

„Auch wenn am Horizont tiefdunkle Wolken aufgezogen sind, schwarzsehen bringt nichts“, sagte ich.

„Wir halten zusammen, wir drei“, sagte ich zu Bine und – äh, Bine. Tatsächlich könnte das doppelte Binchen die Wende bringen bei der Wahl, drei Stimmen von uns.

Aber das wäre ja Wahlbetrug. Das machen wir nicht, das machen andere, gell, Herr Dings, von drüben, überm Teich. Wir hingegen hoffen auf ein vernünftiges, demokratisches Wahlergebnis. Helft alle mit.

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