Wer hätte das gedacht: SPD-Anhänger haben am wenigsten Probleme mit dem Schlaf.
Nur 16 Prozent der sozialdemokratisch Angehauchten schlafen schlecht – das hat eine Umfrage der ZEIT in Zusammenarbeit mit Infas ergeben. Weitere Ergebnisse: Nur 20 Prozent der Wähler von Linken haben Probleme mit dem Schlaf und 26 Prozent der Grünen. Kann man daraus nun schließen, dass die eher linksgerichteten Wählerschichten (völlig ungerechtfertigt) deutlich eher den Schlaf der Gerechten genießen können? Nicht ganz: Auch CDU/CSU-WählerInnen schlafen verhältnismäßig gut, nur 22 Prozent von ihnen haben angegeben, dass sie schlecht schlummern.
Im Gegensatz dazu gaben 44 Prozent der AfD-Anhänger an, dass sie schlecht schlafen und 55 Prozent der Nichtwähler. Das ist extrem erstaunlich. Aber: Was kann man daraus schließen? Dass man von Alpträumen geplagt ist und sich schuldig fühlt, wenn man AfD wählt? Und was gilt für die Nichtwähler, von denen mehr als jede/r Zweite keinen guten Schlaf findet? Ihr könntet ja eines ausprobieren: Schon im März 2026 sind Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, im September werden dann die Parlamente in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gewählt.
Mein Tipp: Macht Euer Kreuz einfach bei der SPD. Die schlafen am besten. Wer will denn AfD wählen und dann hinterher mit fast 50prozentiger Sicherheit schlecht schlafen müssen? Es könnte so einfach sein. Das gilt auch für die Nichtwähler – SPD oder Linke oder Grüne wählen. Und ein sanftes Ruhekissen wäre allen gewiss. Naja. Fast allen.