Das ist ja so eine Sache mit dem Internet. Mal funktioniert es problemlos, mal ist es elend langsam und mal hat es sich völlig vom Acker gemacht. Oder es ist aus der Wohnung verschwunden.
Genau das kommt immer mal wieder vor, dann reagiert bei uns in der Wohnung das Radio ebenso wenig auf Ansagen wie das Licht. Wohl oder übel müssen wir dann mal wieder zum Schalter greifen und den drücken – sofern man noch einen hat. Also einen Schalter. Nach einem arbeitsreichen Tag fragte mich meine liebe Frau soeben: „Ach, was mir gerade einfällt: War eigentlich heute Morgen das Internet da?“ Gedankenschnell sage ich: „Also ich hab’s nicht gesehen, vielleicht lag es auf dem Sofa und ich habe es nicht bemerkt.“ Bine verdreht die Augen. „Ich habe heute Nacht versucht, einen Podcast zu hören und es ging nicht“, versuchte sie zu erklären. Also müsse ja wohl das Internet weggewesen sein. „Also bei mir im Bett lag es nicht, das Internet. Oder es lag neben mir und ich habe nichts gemerkt, weil ich geschlafen habe.“ Bine entgegnete: „Jaja, da liegst du mit dem Internet im Bett – und das auch noch direkt neben mir, das ist ja wohl die Höhe.“ Tja. Da stellt sich nur noch eine Frage: Ist das Internet eigentlich männlich oder weiblich? Oder divers? Keine Ahnung.