Zur Burg auf dem Olymp und dann rein ins Weinfest

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Am Montag machten wir uns auf zum Olymp.

Also nicht nach Griechenland, sondern zum Bergrücken oberhalb von Bernkastel.

Steil war’s. Schon bald hatten wir

einen tollen Blick auf die Mosel,

auf Bernkastel und die ungewöhnliche Kirche St. Michael und St. Sebastian. Zwei Namen, eine Kirche.

Doch wir wollten ja hinauf zur Burg. Landshut heißt die, was ein Ehrenname sein soll, verliehen von Kaiser Maximilian bei einem Besuch im Jahr 1512. Wahnsinn – oder?

Die erste Burg sollen aber die alten Römer zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert dort erbaut haben (unter dem Namen princastellum = Bernkastel). Die Ampel stammt aber nicht aus der Zeit. Was die da sollte?

Hier die Antwort: wegen dem Touri-Bringdienst. „Hoch auf dem gelben Wagen“, wie schon die Römer zu singen pflegten.

Sehr auffällig sind die riesigen Glasscheiben an der Burg – dahinter ein Restaurant.

Im Burghof werden ebenfalls Gäste bedient.

Eidechsen eher nicht, die tummeln sich trotzdem zuhauf dort auf dem warmen Steinen.

Ich fragte Bine: „Abstieg, auf die brutale, steile Art?“

„Na klar“, meinte Bine und stürzte mutig voran.

Der Blick ins Tal war fantastisch.

Das Gedöns auch recht schön.

Wir kamen in Bernkastel an – da war immer noch Weinfest.

Tausende Leute drängten sich in den sehr schönen engen Gassen.

Hier das Rathaus.

Hier der Platz vor dem Rathaus, mit Bühne. Und Blasmusik.

Faszinierend – dieses unglaublich schmale Haus.

Sehr hübsch die vielen schmalen Gassen.

Und Wein geschlürft wurde überall. Schon morgens. Mittags. Abends.

Dabei gibt’s doch auch einen Lieferdienst.

Und schräge Typen gibt es doch überall.

Das ist St. Michael und Dings von hinten.

Davor – Weinfest. Ein Weinstand am nächsten.

Zwischendrin auch einer mit Kartoffelpuffern. In wahnsinnig viel Fett gebacken. Dazu einen Federweißer. Sehr lecker. Aber auch bestens fürs Sodbrennen geeignet. Naja. Selber schuld.

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