„Humor als Überlebensstrategie“ – Hühner-Ausstellung im Neuen Kunstmuseum Tübingen

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Vergangenen Sonntag, 27. Juli, hatten wir die grandiose Idee, in die Gaymann-Ausstellung nach Tübingen zu gehen.

Bine hatte gemeint: „Gehen wir zur Mittagszeit, da sind alle Schwaben beim Essen.“

Ja. Das hatten sich offensichtlich jede Menge andere Besucher auch gedacht. Obwohl 15 Euro Eintritt pro Nase ganz schön happig ist.

Aber: Die Ausstellung der Cartoons des heute 75-Jährigen ist wirklich zum Brüllen.

Allein die Besucher zu beobachten, war grandios. In den meisten Gesichtern ging vor den Werken regelrecht die Sonne auf.

Einige Male platzte auch jemand vor den vielen Dutzenden Cartoons mit lautem Lachen heraus.

Andere Male kriegte sich der ein oder andere Besucher gar nicht mehr ein vor lauter Lachen oder Kichern. Herrlich.

Mir ging es vor diesem Bild so, bei dem der Künstler selbst ein Cartoon-Huhn präsentierte.

Toll auch dieses Kunstwerk. Gaymann mag offensichtlich Spaghetti.

Ein Film in einem Nebenraum informierte – natürlich auch mit viel Humor –

über das Wirken und Werken des Künstlers. „Humor ist eine Überlebensstrategie“, sagte Peter Gaymann in dem Video.

Manchmal musste man schon genau hingucken – in den Ausstellungsräumen fanden sich sozusagen in Bodenhaltung ein paar kleine, schräge Hühner versteckt.

Beeindruckend ist allerdings auch das Neue Tübinger Kunstmuseum.

Fazit: Tolle Ausstellung. Nur noch bis kommenden Sonntag, 3. August. Lohnt sich. Wer das nicht mehr schafft, kann auch Peter-Gaymann-Cartoon-Bücher kaufen. Gibt eine Menge davon.

Hier noch ein Auszug an intelligenten oder auch ziemlich blöden Fragen, die Peter Gaymann gestellt wurden.

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